Storytelling: Mit Geschichten & Emotionen werben

buch, open book, storytelling, marketing

Kunden mit Geschichten locken & binden.
Bild: Flickr/Honou

Das große Angebotssortiment und die steigende „Überflutung“ mit Werbungen haben den Konsumenten dazu veranlasst, zu selektieren und somit nur einen Bruchteil der Werbungen wahrzunehmen.

Ein relativ neuer Begriff im Bereich der PR und der Kommunikation ist das Storytelling. Hierbei wird dem Kunden eine Geschichte zur Marke bzw. zum Produkt erzählt. Mit Humor und Emotionen lockt das Unternehmen Kunden an und hebt sich von seiner Konkurrenz ab.

Je aufregender und überraschender die Webung ist, desto eher wird sie wahrgenommen. Und desto besser Informationen zur Marke und dem Produkt in die Geschichte eingebaut werden, desto eher wird der Konsument das Produkt kaufen und die Infos in Erinnerung behalten.

Wieso Storytelling?

Im Gegensatz zu „normalen“ Werbungen erreichen Geschichten viel eher die bestehenden und potentiellen Konsumenten. Die Informationen, die in der Geschichte eingearbeitet und weitergegeben werden, können leichter verstanden und behalten werden, als wenn in der Werbung einfach Fakten aufgezählt werden. Zudem spielt der Faktor Emotionen einen durchaus wichtigen Punkt. Konsumenten werden berührt und durch eine emotionsgeladene und spannende Geschichte gefesselt.

Passende Geschichte finden

Wie bei so vielen Dingen gilt auch beim Storytelling: Lieber etwas mehr Zeit lassen, und dafür gute Geschichten „produzieren“. Versetzen Sie sich in den Konsumenten bzw. ihre Zielgruppe und überlegen Sie sich, was für Probleme und Interessen Sie haben. Was für Fragen könnten Sie haben, die das Produkt oder die Marke betreffen? Überlassen Sie beispielsweise dem Konsumenten die „Helden-Rolle“ und ihr Produkt könnte sein Hilfsmittel auf einer „Mission“ sein.

Merkmale des erfolgreichen Storytellings

  • Helden: Nicht das Produkt oder die Marke sollte im Mittelpunkt der Werbung stehen. Setzen Sie einen typischen Konsumenten aus der Zielgruppe in die Heldenrolle. Menschen können sich nämlich besser mit einer Person identifizieren, die ihnen ähnlich ist und die gleichen Probleme hat wie sie.
  • Konflikt/Entwicklung: Eine Geschichte wirkt glaubwürdiger wenn der „Held“ eine Krise oder einen Konflikt durchleben muss und sich erst nach erfolgreicher Überwindung zum Helden entwickelt.
  • Mischung aus Emotionen & Fakten: Übertreiben Sie’s nicht, aber haben Sie keine Scheu Emotionen einzubauen. Diese sind meistens der Schlüssel zur Aufmerksamkeit des Konsumenten. Verpacken Sie aber auch nützliche Informationen in die Werbung.
  • Roter Faden: Achten Sie darauf, dass der Rezipient am Schluss weiß um was es geht bzw. was vermittelt worden ist. Welche Motivation stand hinter der Geschichte?
  • Mehrwert: Liefern Sie dem Konsumenten durch die Geschichte einen Mehrwert. Das können zusätzliche Informationen zum Produkt oder der Marke sein aber auch Spaß und Unterhaltung.
  • Verbreitung: Sie merken ob ihre Geschichte gut ist, wenn sie weitererzählt wird bzw. viral wird.

Storytelling hat Zukunft

Storytelling hat ganz sicher einen fixen Platz in der Zukunft des Marketings. Allerdings wird es nicht nur von einer Seite kommen, sondern von zwei. So wird nicht nur das Unternehmen Storytelling praktizieren, sondern auch Konsumenten. Das Unternehmen Coca-Cola hat das bereits verstanden und wird bis zum Jahr 2020 Storytelling in den Mittelpunkt seiner Marketingstrategie stellen. In zwei kreativen Videos präsentieren sie ihre Idee bzw. ihre Marketingstrategie:

Quelle: kreativesdenken.com, slideshare.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.